1. Spieltag
Spielbericht NOFV Hinrunde 2011/12
06.08.2011 14.00 Uhr: Anker Wimar – BC Süd 05 1:1 (0:0)
Mit Moral Punkt gewonnen
„In jeder Hinsicht ein verdienter Punkt“, resümierte BSC-Trainer Udo Richter nach dem 1:1 im ersten Spiel in der neuen Oberliga-Saison. Zum Saisonstart musste die nahezu komplett neu aufgebaute Süd-Elf an die Küste zu Anker Wismar reisen und sich dem selbsternannten potentiellen Regionalligaaufsteiger stellen. Schon in der letzten Saison war Wismar immer ein Kracher und unberechenbarer Gegner, den man kaum in den Griff bekam. Doch die Havelstädter bewiesen vor allem nach dem 1:0 Rückstand in der 50. Minute, bei dem nach einer Eingabe von rechts erst der Torschuss noch abgewehrt werden konnte, aber dann ein unhaltbarer Nachschuss die Anker-Truppe in Führung brachte Moral und setzten die Wismarer immer wieder unter Druck.
Auch wenn die Gastgeber in Führung gingen, so war die 2. Halbzeit im Gegensatz zur ersten Hälfte deutlich ausgeglichener und der Druck der Brandenburger nahm zu, was sich auch in den Zweikämpfen zeigte. Am Ende des Spieles zählte man dann leider bei Süd auch drei gelbe Karten, für Mauersberger (62.Minute) sowie die Görisch-Brüder (51. und 83.Minute).
Danach wurden die Süd-Kicker aber doch noch für ihren Kampfgeist und ihr Engagement belohnt. Richter erzielte in der 88.Minute nach einem langen Ball von Becke im Strafraum per Kopf den verdienten 1:1-Ausgleich.
Auch wenn man in diesem ersten Spiel noch zahlreiche Stellungsfehler bemerkt hat, haben die Brandenburger den Wismarern gezeigt, das auch sie gut mithalten können. So vereitelte Torwart Carly vor allem in der zweiten Spielhälfte noch mehrere klare Torchancen der Gastgeber.
„Unsere Jung haben Moral bewiesen und sich als ganzes Team gezeigt, das hat mir sehr imponiert“, so Trainer Richter, der sich mit diesem Auftakt zufrieden zeigte, zum Ende des Spieles.
Am kommenden Samstag findet dann um 14 Uhr, im Werner-Seelenbinder-Stadion, das erste Heimspiel der neuen Saison statt. Gegner ist der Oberligaaufsteiger Berliner SC Viktoria 89.
Aufstellung BSC: Tor Carly, Kolecki, Scholl, Meyer, M.Görisch, Becke, Mauersberger, R. Görisch, Lenz, Richter, Jahn.
2. Spieltag
Da war mehr drin, schade
Da brachte die ominöse 91. Minute am vergangenen Samstag beim ersten Heimspiel der Havelstädter im Werner-Seelenbinder-Stadion vor 305 Zuschauern noch den Verlust der schon sicher geglaubten ersten 3 Punkte für die Süd-Elf. Nach einem verpatzten Querpass des in der 88. Minute für Patrick Richter eingewechselten Andreas Lenz ziehen die Berliner Aufsteiger des BFC Viktoria 89 mit einem Konter blitzschnell vor den Kasten von Robin Carly der noch den ersten Torschuss verhindern kann, dann aber beim Nachschuss des einstigen Süd-Kickers Timo Steinert keine Chance mehr hatte. So ging es 1:1 unentschieden nach dem nur kurz darauf folgenden Schlusspfiff in die Kabinen.
Dass es ein schweres Spiel gegen den Aufsteiger aus der Berlin-Liga wird, wussten die Brandenburger. Trainer Udo Richter versuchte die ganze Woche schon das Team gerade darauf einzustellen. „Für mich ist das unentschieden heute wie eine Niederlage. Wenn man ein Tor macht und dann durch solch einen Einzelfehler ein Gegentor bekommt,…“ so der Süd-Trainer nach dem Spiel. Er war schon enttäuscht, dass die Chancen nicht genutzt wurden und man sich selbst so um den Lohn brachte. Trotzdem schaut Richter zuversichtlich in die Zukunft, immerhin hat er eine junge Mannschaft.
Die Gäste versuchten von Anbeginn das Spiel zu bestimmen und schon in der 8. Minute zeigten sie mit einem Schuss, der knapp am Außenpfosten des Süd-Tores vorbei ging, dass sie sich nicht verstecken würden. So hatte Viktoria-Trainer Thomas Herbst seine Jungs ja auch eingestellt. Doch die Gastgeber ließen sich nicht beeindrucken. Nach einer Eingabe in der 14. Minute durch Marinko Becke zog Steven Jahn nur kurz über die Latte. Und die Havelstädter zeigten sich weiter angriffslustig. In der 20. Minute war es wiederum Becke, der einen Eckball auf den Kopf von Philipp Kulecki zirkelte, der aber das Tor knapp verfehlte. So gestaltete sich das Spiel leider weiter. In der 26.Minute verpasste aber auch Viktoria das Tor nach dem sie nach einem schnellen Angriff eine Ecke bekamen. So ging es torlos in die Pause.
Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit zeigten die Brandenburger wieder, dass sie hier ihre ersten Heimpunkte holen wollten und machten Druck. Der Gäste-Keeper hielt in der 57. Minute gerade noch auf der Linie nach einem Schuss vom Tom Mauersberger den Ball aus der Luft. Immer wieder gefährlich waren die Konter der Gäste. So wehrt Kulecki in der 60. Minute einen Angriff gerade noch zur Ecke ab und in der 61. Minute hält Carly einen überraschenden Fernschuss aus 18 Metern. Doch die Gastgeber blieben dran und bauten wieder Druck auf. Einen Freistoß in der 69.Minute bekam Richter im Strafraum auf den Fuß, doch leider klappte es da noch nicht mit dem Torjubel.
Der sollte nach einem furiosen Alleingang von Becke, der drei Gegenspieler einfach austrippelte in der 76. Minute endlich aufbrausen. Und der kam wie eine Erlösung, 1:0 für den Gastgeber.
In der 85. Minute kam Süd noch mal mit einem Konter durch René Görisch, der auf Jahn, der leider den Ball unglücklich verzog. Gelbe Karten gab es beim BSC Süd 05 für Mauersberger (74.), René Görisch (84.) und Marko Görisch (87.).
Am kommenden Sonntag, den 21.08.2011, geht es nach Fürstenwalde. Anstoss im Friesenstadion ist 14 Uhr.
Aufstellung BSC Süd 05: Tor: Carly, Kulecki, Scholl, Meyer, M.Görisch, Becke, Mauersberger, R. Görisch, Hegert, Richter (Lenz, 88.), Jahn.
3. Spieltag (MAZ)
FUSSBALL: Wieder nur ein Unentschieden Der BSC Süd 05 spielt auswärts 2:2 FÜRSTENWALDE - „Wenn man beide Spielhälften betrachtet, war es ein gerechtes Unentschieden“, sagte Mannschaftsleiter Dieter Seewald gestern nach dem Auswärtsspiel des BSC Süd 05 gegen Union Fürstenwalde. Die Partie endete 2:2-Unentschieden (1:0). Zu Beginn der 1. Halbzeit bestimmte die Mannschaft von Trainer Udo Richter, der auf Maik Neumann (Achillessehne) und Claudio Fidomski (Kieferbruch) verzichten musste, das Geschehen auf dem Platz. Doch in der 18. Minute ereilte die Nullfünfer ein Schock. Nach einem Zusammenprall mit einem Füstenwalder Angreifer musste Keeper Robin Carly verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. „Er hat sich unter dem linken Auge einen Schnitt zugezogen, der mit mehreren Stichen genäht werden musste“, sagte Dieter Seewald. Daraufhin nahm Conny Wieland den Platz zwischen den Pfosten ein. Trotz des Vorfalls ließen sich die Brandenburger nicht aus dem Gleichgewicht bringen und beherrschten weiterhin das Geschehen auf dem Rasen. Tore blieben aber Mangelware. Bis zur 45. Minute, als Steven Jahn nach einer Eingabe von Robert Scholl nur noch einzuköpfen brauchte. Kurz danach ertönte der Pausenpfiff. Mit Beginn der 2. Halbzeit änderte sich das Bild. Fortan hatte Union Fürstenwalde mehr vom Spiel. So fiel in der 60. Minute nach einer Eingabe von links und einer Unachtsamkeit in den Abwehrreihen des BSC Süd 05 der 1:1-Ausgleich für die Gastgeber. In der 62. Minute erhöhte Steven Jahn auf 2:1. Denn nach einem Foul an Kulecki verwandelte er den fälligen Strafstoß. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. In Minute 64 glich Fürstenwalde nach einer Eingabe von rechts und einer weiteren Unaufmerksamkeit in den Brandenburger Reihen zum 2:2 aus. „Mit der 1. Halbzeit sind der Trainer und ich absolut zufrieden. Da gab es nichts zu bemängeln“, sagte Dieter Seewald. In der 2. Spielhälfte sei allerdings wesentlich mehr drin gewesen. Nun gilt es, am kommenden Wochenende zu Hause gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 endlich alle drei Punkte zu holen. (Von Undine Drogi)
3. Spieltag
Ohne Leidenschaft gibt es keine Lorbeeren
„Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, habe meinen Jungs aber in der Pause noch einmal eingeschärft, wie kampfstark die Gastgeber sind und sie gewarnt, dass es schwer wird hier zu gewinnen,“ so der sichtlich enttäuschte BSC-Trainer Udo Richter in der Pressekonferenz nach der Begegnung FSV Union Fürstenwalde gegen den BSC Süd 05 am Sonntag, die am Ende noch glimpflich mit einem dankbaren 2: 2 ausgegangen ist. Trotz der verletzungsbedingt immer noch fehlenden Spieler Maik Neumann (Achillessehne) und Claudio Fidomski (Kieferbruch) bestimmten die Havelstädter zu Beginn der ersten Hälfte das Spielgeschehen. Doch in der 19. Minute kam es zu einem Zusammenprall des Torwarts Robin Carly mit einem Fürstenwalder bei dem Carly schwer verletzt wurde und ausgewechselt werden musste. Er erlitt bei dieser Rempelei eine etwa 2 cm lange Platzwunde unter dem linken Auge die später genäht werden musste. Für ihn kam das Urgestein Conny Wieland in den Süd-Kasten und der hatte auch gleich gut zu tun.
Nach einem Fahler von Daniel Meyer rettete Wieland den Ball zur Ecke, aus der die Gastgeber aber nichts herausholen konnten. Im Gegenzug lässt Tom Mauersberger nur vier Minuten später bei einer Ecke von Marko Görisch den Ball durchlaufen anstatt einfach mal draufzuhauen. Chance vergeben. Und Wieland musste nach einem Konter gleich wieder ran. In der 38. Minute verhinderte er mit einer tollen Parade die Führung der Gastgeber und hielt auch noch den Nachschuss. Trotzdem waren die Gäste immer noch die spielbestimmende Mannschaft, obgleich sich zeigte, Fehler werden von den Unionern sofort bestraft.
Aufpassen war angesagt. Und aufgepasst hat dann in der 45. Minute Steven Jahn nach einer Eingabe von Robert Scholl hämmerte er das Leder unhaltbar in den Kasten der Fürstenwalder. 0:1 war die Führung und gleichzeitig der Halbzeitstand.
Frisch gestärkt warteten die knapp 760 Zuschauer auf eine spannende zweite Halbzeit. Und die war geprägt von einer sich versteckenden Brandenburger Elf und den aufbäumenden Gastgebern. Während die Fürstenwalder immer wieder angriffen, hatten es die Brandenburger umso schwerer sich dagegen zu wehren oder etwa einen Konter erfolgreich umzusetzen. So kam es das in der 60.Minute nach einer Eingabe von links und einiger Abwehrfehler es im Kasten klingelte. 1:1 Ausgleich.
Immer wieder bemerkenswert der Kampfgeist der zwei Neuzugänge Marinko Becke und Steven Jahn, die sichtlich heraus stachen mit ihrer Angriffslust. Erster wurde dafür auch oft genug unsanft von den Beinen geholt, was nur der Schiedsrichter nicht immer wirklich sehen wollte. Bis dann Kulecki im Strafraum gefoult wurde und der Schiri ohne zu Zögern auf den Elfmeterpunkt zeigte. Steven Jahn verwandelte sicher zur erneuten Führung 2:1.
Allerdings waren die Havelstädter auch jetzt nicht in der Lage die Führung zu behaupten oder gar auszubauen. Schon in der 64.Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich zum 2:2. Wieland zeigte nur eine Minute später noch einmal was er kann, als er mit einer Parade nach einem Freistoß rettete.
Das Fazit des Trainers nach dem Spiel: „Für mich war die zweite Halbzeit Angsthasenfussball. Ich bin sehr enttäuscht. Wenn man ohne Leidenschaft und Herz spielt, kann man im Fußball leider keine Lorbeeren einfahren.“ Richter hatte den Mut nach vorn zu spielen vermisst. Die Mannschaft habe es sich das selber zu schwer gemacht, obwohl sie konditionell keine Probleme habe.
Am kommenden Samstag empfangen die Havelstädter im Werner-Seelenbinder-Stadion dann den Aufsteiger 1.FC Neubrandenburg 04. Anstoß ist um 14 Uhr.
Aufstellung BSC Süd 05: Tor: Carly (Wieland, 20.), Kulecki, Scholl, Meyer, M.Görisch, Becke, Mauersberger, R. Görisch, Hegert, Richter, Jahn.
4. Spieltag
4. Spieltag - Samstag, 27.08.2011 - 14:00
Brandenburger SC Süd - 1. FC Neubrandenburg 2:1 (0:0)
Ist der Knoten geplatzt?
Im vierten Spiel der Saison hat es der Oberligist BSC Süd 05 endlich geschafft, der erste Dreier wurde eingefahren. Mit Toren von René Görisch (53.) und Steven Jahn (79.) holten die Brandenburger vor 330 Zuschauern im strömenden Regen den verdienten 2:1 Sieg. Dabei lief die erste Halbzeit gar nicht so gut. „Die Mannschaft hatte sich zu sehr unter Druck gesetzt, den wir wollten unbedingt gewinnen“, so Trainer Udo Richter. Aber nach und nach fanden die Süd-Kicker zu sich und beherrschten das Spiel.
René Görisch verfehlte da Neubrandenburger Tor in der 12.Minute nach einem Freistoß seines Bruder Marko nur knapp und nur vier Minuten später konnte ein Distanzschuss aus 20 Metern vom Keeper der Gäste gerade noch zur Ecke abgewehrt werden.
Die Neubrandenburger steckten aber nicht auf. In einem Konter in der 19.Minute kamen die Brandenburger in ernsthafte Bedrängnis, allerdings hatten sie Glück, der Schuss ging übers Tor. Die Neubrandenburger verkauften sich in der ersten Halbzeit recht gut, wollten sie doch endlich auch mal Punkte machen, aber waren nicht in der Lage ihre Konter zu nutzen. So hatten die Havelstädter immer wieder die Möglichkeiten ihr Spiel zu machen. Dennoch gelang es ihnen nicht, einen zählbaren Erfolg mit in die Kabine zu nehmen. Der Grund war ein überragenden Martin Dwars, der Keeper des 1.FCN.
So hatten Marko Görisch (21.)und Marinko Becke (41.) beide noch Chancen, konnten diese aber nicht verwerten.
In der zweiten Spielhälfte nahm zuerst einmal der Regen zu. Es goss wie verrückt. Brandenburg kam auf den Platz und machte sofort Druck, der Sieg musste her. Und nach einem Fernschuss von Marko Görisch aus 25 Metern den der Torwart gerade noch zur Ecke lenken konnte kam es nach dem Eckball in der 53.Minute endlich durch René Görisch zum alles befreienden Torjubel: 1:0.
Als in der 73. Minute ein Neubrandenburger nach einer nur zwei Meter vom Linienrichter entfernt begangenen klaren Tätlichkeit nur Gelb sah, forderte der bereits verwarnte BSC-Kapitän (er hatte an der gegnerischen Eckfahne in der 33.Minute völlig unnötig einen Neubrandenburger gefoult) die rote Karte. Dafür sah er vom schwachen Schiedsrichter wegen Unsportlichkeit die Ampelkarte. Die Unterzahl bei den Gastgebern währte aber nur drei Minuten, dann flog auch der Neubrandenburger Wegner mit Gelb-Rot vom Platz. Die jetzt wieder sehr oft wackelige Brandenburger Abwehr musste in der 77.Minute den Ausgleich hinnehmen. Doch die Brandenburger zeigten Moral und schlugen zurück. Der gerade eingewechselte Richter scheiterte zwar mit seinem Schuss noch am Keeper, doch konnte Jahn in der 79.Minute den Abpraller zum 2:1 Erfolg im Gehäuse unterbringen.
Besonders erfreulich war die ausgelassene Stimmung vor und nach dem Spiel, pflegen doch die Gastgeber-Fans einen sehr engen freundschaftlichen Kontakt zu den Erdbeermützen aus Neubrandenburg. Gästetrainer Jürgen Decker sagte dazu: „Solche Freundschaften sollte man vielerorts mehr ausbauen, die sind allemal besser als Ausschreitungen.“
Am Freitag geht’s für den Oberligisten des BSC Süd 05 dann zum BSC Rathenow zum ersten Spiel im Krombacher Pokal. Anstoß ist 18 Uhr im Waldstadion.
Brandenburger SC Süd: Robin Carly - David Hahn, Robert Scholl, Philipp Kulecki, Marko Görisch, Daniel Meyer (78. Michael Grabow), Marcel Hegert, Tom Mauersberger, René Görisch, Steven Jahn (78. Patrick Richter), Marinko Becke
4. Spieltag (MAZ)
MAZ vom 29.08.11
FUSSBALL: Der erste Dreier
Der BSC Süd 05 besiegt den FC Neubrandenburg mit 2:1
BRANDENBURG - Der BSC Süd 05 hat am Sonnabend sein Oberliga-Heimspiel gegen den Aufsteiger FC Neubrandenburg verdient mit 2:1 gewonnen. Nach drei Punkteteilungen war es endlich der erste Sieg. Vor der Pause lief beim BSC Süd 05 spielerisch nicht viel zusammen. Gegen die kompakt stehenden Gäste kamen die Brandenburger kaum zu Chancen. In der 16. Minute zog René Görisch aus 25 Metern ab, doch der Keeper lenkte das Leder um den Pfosten. Und einen Schuss von Marko Görisch holte der stark Gäste-Keeper in Minute 21 noch in höchster Not von Linie. Die Gäste spielten immer wieder schnell nach vorn und hatten gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, die sie aber nicht nutzten. Nach der Pause, mit dem einsetzenden starken Regen, wurde der BSC Süd 05 etwas besser. Alerdings scheiterte M. Görisch noch am Keeper (53.). Doch in der gleichen Minute schob R. Görisch eine von seinem Bruder geschlagene Ecke zum 1:0 in die Maschen. In Minute 65 zog R. Görisch nochmals aus Kurzdistanz ab, doch konnte der Torwart das Leder noch an den Innenpfosten lenken. Vier Minuten später scheiterte dann erneut Marko Görisch. Als in der 73. Minute ein Neubrandenburger nach einer nur zwei Meter vom Linenrichter entfernt begangenen klaren Tätlichkeit nur Gelb sah, forderte der bereits verwarnte BSC-Kapitän R. Görisch – er hatte an der gegnerischen Eckfahne völlig unnötig einen Neubrandenburger umgesäbelt – den Roten Karton. Dafür sah er vom schwachen Schiedsrichter wegen Unsortlichkeit die Ampelkarte. Die Unterzahl währte aber nur drei Minuten, dann flog auch der Neubrandenburger Wegner mit Gelb-Rot vom Platz. Die oft wackelige Brandenburger Abwehr musste in Minute 77 den Ausgleich hinnehmen. Doch der BSC Süd 05 zeigte Moral und schlug zurück. Der gerade eingewechselte Richter scheiterte zwar mit seinem Schuss noch am Keeper, doch konnte Jahn den Abpraller im Gehäuse unterbringen (79.). „Das Team hat Charakter und Moral gezeigt“, lobte Trainer Udo Richter, der mit Halbzeit eins überhaupt nicht zufrieden war. In Halbzeit zwei sei man mit dem Druck besser umgegangen und habe den Gegner zumeist beherrscht. (Von Marcus Alert)
Landespokal 1. Runde
BSC Rathenow - BSC Süd 2:1 (1:1)
BSC Süd 05 blamiert sich vor Landesligisten bis auf die Knochen
Der Oberligist BSC Süd 05 ist sang- und klanglos in der 1. Runde des Landespokals ausgeschieden. Die Truppe von Trainer Udo Richter unterlag Freitagabend nach ganz schwacher Leistung dem Landesligisten BSC Rathenow mit 1:2 (1:1). „So einen Mist hab ich noch nie gesehen“, schimpfte der Trainer Udo Richter unmittelbar nach dem Abpfiff. Er weiter: „Mit solcher Spielweise bin ich nicht einverstanden, dazu fällt mir nichts mehr ein.“ Eine Blamage, die dem Oberligisten wohl, auch angesichts der eh schon mageren Leistungen in der Oberliga, sicher noch lange nachhängen wird. Aber nicht nur der Trainer war wütend und enttäuscht, auch die mehr als 50 Havelstädter Fans verstanden die Welt an diesem Freitagabend nicht mehr. Dabei fing es eigentlich ganz gut an. Die Brandenburger spielten überlegen auf und so war es logische Konsequenz, das in der 15.Minute nach einem Freistoß von Marcel Hegert das Leder im Rathenower Tor landete. Das hätte eigentlich Sicherheit geben müssen. Doch der Oberligist strahlte nur bei Standards ein wenig Gefahr aus und das Spiel blätscherte eher wie die ausgetrocknete Havel vor sich hin. In der 30.Minute hatte René Görisch nach einem Freistoß noch mal das Leder auf dem Fuß, zog aber knapp über die Latte. Und es kam was kommen musste. Als in 34.Minute der Ball nicht geklärt werden konnte und ein Rathenower zu Fall kam, erfolgte der Elfmeterpfiff und wenig später stand es 1:1. Als dann Grabow in der 41.Minute eine Eingabe von René Görisch noch verpasste und am Langen Pfosten vorbei jagte, war der Halbzeitstand klar. Mit 1:1 ging´s in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit machten die Brandenburger wieder mehr das Spiel. In der 50.Minute hatte Hegert bei einem Kopfball nach Eingabe von René Görisch die Chance zur 1:2-Führung, zog aber daneben. So ging es dann auch blamabel, mit Unsicherheiten und Pech weiter. Marko Görisch verschoss in der 61.Minute dazu noch einen Freistoß. Für Patrick Richter wurde in der 64.Minute der in der letzten Woche zum Kader gestoßene Ajban Feta eingewechselt, der dem Spiel aber auch keine Wendung mehr geben konnte. Die Rathenower Gastgeber waren eigentlich stehend k.o. und die Oberligisten hätten immer noch das Spiel drehen können, aber dazu fehlte anscheinend jedwede Motivation. Und als Keeper Robin Carly in der 84.Minute im Trubel vor seinem Kasten dem Gegner das Leder auch noch vor die Füße spielte, ließ sich der Landesligist diese Chance nicht nehmen und erzielte den umjubelten Siegtreffer zum 2:1. Damit hat sich der BSC gleich in der ersten Runde des Landespokals ins Aus gespielt und muss nun alles daran setzen, diesen schwarzen Tag vergessen zu machen. Das sollte am Sonntag, den 11.09.2011, im nächsten Oberligaspiel gegen Altlüdersdorf dann wieder das Ziel sein. Gegen das „Gallische Dorf“ wird im Sport- und Gemeindezentrum um 14 Uhr angepfiffen.
Brandenburger SC Süd: Robin Carly - David Hahn, Philipp Kulecki, Marko Görisch, Daniel Meyer, Michael Grabow, Marcel Hegert, Tom Mauersberger, René Görisch, Patrick Richter (64.Aljban Feta), Marinko Becke
MAZ-Bericht vom 03.09
FUSSBALL: Bis auf die Knochen in Rathenow blamiert
BSC Süd 05 fliegt aus dem Pokal
RATHENOW - Der Oberligist BSC Süd 05 ist sang- und klanglos in der 1. Runde des Landespokals auseschieden. Die Truppe von Trainer Udo Richter unterlag gestern Abend nach ganz schwacher Leistung dem Landesligisten BSC Rathenow mit 1:2 (1:1). „Das war ein saumäßiger Auftritt“, schätzte Manschaftsleiter Dieter Seewald nah dem Abpfiff ein. Keiner habe sich aufgebäumt und niemand sei in der Lage gewesen das Spiel an sich zu reißen. Um gegen hinten drin stehende Gastgeber zu gewinnen, habe man einfach zu wenig gemacht. Dabei fing es ganz gut an. Denn in Minute 15 fand ein von Hegert getretener Freistoß – vorbei an Freund und Feind – den Weg ins gegnerische Tor. Das hätte eigentlich Sicherheit geben müssen. Doch der Oberligist strahlte nur bei Standards ein wenig Gefahr aus. Als in Minute 34 der Ball nicht geklärt werden konnte und ein Rathenower zu Fall kam, erfolte der Elfmeterpfiff und wenig später stand es 1:1. In Halbzeit zwei wirkten die Gäste etwas bemühter In Minute 64 brachte der Trainer den albanischen Neuzugang Feta, der dem Spiel aber auch keine Wendung mehr geben konnte. Rathenow war eigentlich stehend k.o.. Doch als Keeper Carly in Minute 84 dem Gegner das Leder vor die Füße spielte, ließ sich der Gastgeber diese Chance nicht nehmen und erzielte den umjubelten Siegtreffer. (ale)
5. Spieltag
SV Altlüdersdorf - Brandenburger SC Süd 4:2 (1:2)
Alles verschenkt und jeden entttäuscht
„Ihr habt die Punkte gebraucht, wir haben sie euch geschenkt,“ das war das ernüchternde Fazit von BSC-Trainer Udo Richter nach der bitteren 4:2 Auswärtsniederlage gegen den SV Altlüdersdorf. Da haben die „gallischen Krieger“ mal wieder alles richtig gemacht. Obwohl selbst die Gastgeber mit diesem Ergebnis nicht annährend gerechnet haben, konnten sie mit 295 Zuschauern am Ende feiern. Und die gut zwei Dutzend Brandenburger unter ihnen, von denen einige sogar eine Zug-Radtour extra unternommen hatten, waren gelinde gesagt stink sauer ob der Leistung ihrer Mannschaft.
Nicht ganz unschuldig daran waren die Gäste aus der Havelstadt. So traumhaft wie das Spiel begann, so dramatisch endete es für die Brandenburger. War da noch das frühe Ausscheiden im Landespokal in den Köpfen und blockierte alles, oder was war da eigentlich los? Bereits in der 12.Minute gelingt David Hahn mit einem eher läppischen Schuss das frühe Führungstor. Als dann noch der Altlüdersdorfer Max Gerhard nur zehn Minuten später seinen eigenen Torwart überlistet und den Gästen die 0:2-Führung geradewegs schenkt, konnten die Brandenburger doch frei aufspielen. Aber da ging nicht wirklich was.
Im Gegenteil, die „Gallier“ legten immer wieder einen Zahn zu und übernahmen mehr und mehr das Zepter in dieser Begegnung. Nach einem langen Ball in die Spitze erzielten sie folgerichtig in der 33. Minute den 1:2-Anschlusstreffer. So ging es dann auch in die Kabinen.
Sollte man meinen, die Brandenburger haben sich in der Kabine erholt, wurde man schnell eines Besseren belehrt. Altlüdersdorf machte sofort Druck und zeigte auf dem Platz das sie das Spiel drehen und die Punkte gewinnen wollten. So war es nur eine Frage der Zeit bis Altlüdersdorf in der 62.Minute zum 2:2 ausglich. Da die Havelstädter schon mit Beginn der 2. Halbzeit dem Ball nur noch hinterher liefen, hatten es die Altlüdersdorfer nicht schwer, noch weiter Bälle im Brandenburger Netz zu versenken. Schließlich fiel das 3:2 in der 83. Minute und das 4:2 nur fünf Minuten später. Am Ende kann man dem Mannschaftsleiter Dieter Seewald nur beipflichten, wenn er sagt: „Wenn wir uns in den nächsten Wochen nicht verdammt straffen, wird das eine ganz schwere Oberliga-Saison“. Zu erwähnen wären noch die Gelben Karten. Für Marko Görisch gabs die Dritte gelbe Karte und Marinko Becke erhielt ebenfalls eine Gelbe.
Am Samstag heißt es dann auf dem heimischen „Werner-Seelenbinder-Sportplatz“ alle Kräfte zu bündeln, um endlich wieder zu siegen. Um 14 Uhr ist Anpfiff gegen den Tabellenletzten Lichterfelder FC Berlin.
Brandenburger SC Süd: Robin Carly - Philipp Kulecki (48. Andreas Lenz), Robert Scholl, David Hahn, Marko Görisch - Tom Mauersberger - Marinko Becke, Marcel Hegert, Steven Jahn, Daniel Meyer (19. Claudio Fidomski, 73. Michael Grabow) - Patrick Richter
6.Spieltag
MAZ und eigener Bericht Bericht in der heutigen MAZ: FUSSBALL: Die jungen Wilden treffen Der BSC Süd 05 schlägt Licherfelde mit 4:2 / Lenz, Richter und Jahn treffen BRANDENBURG - Der BSC Süd 05 hat sich zu einem 4:2-Erfolg über den Lichterfelder FC gezittert. Der Gastgeber brachte sich selbst immer wieder in Bedrängnis. Denn unmittelbar zu Beginn der 2. Halbzeit und gleich nach dem 3:1 fing sich de BSC Süd 05 die Gegentore ein. Dazwischen hatte Jahn auch noch einen Elfmeter verschossen. In den ersten 30 Minuten fand der BSC Süd 05 überhaupt nicht statt. Dagegen hatte der Tabellenletzte in den Minuten drei, acht und 25 gute Einschussmöglichkeiten. In der 30. Minute kam Jahn dann im gegnerischen Strafraum an den Ball und kurz danach zu Fall. Der Referee zeigte sofort auf den Punkt. Jahn trat selbst an und verwandelte sicher. Drei Minuten später traf R. Görisch eine Eingabe von Lenz nicht richtig. Doch in der 39. Minute erkämpfte sich Fidomski das Leder, passte quer, und Richter musste nur noch einschieben. Die Truppe von Trainer Richter stand in Halbzeit zwei kaum auf dem Platz, da stand es 1:2 (48.). Nur drei Minuten später spielte Fidomski Richter den Ball schön in den Lauf und der wurde im Strafraum festgehalten. Dem Schiedsrichter blieb gar nichts anderes übrig als erneut auf den Punkt zu zeigen. Jahn trat erneut an, scheiterte jedoch am Keeper. Nach einem Einwurf des eingewechselten Grabow war Lenz zur Stelle und es stand 3:1. Zwei Minuten später sah die BSC-Abwehr inklusive Keeper nicht gut aus und es stand 2:3. In Minute 86 verfehlte R. Görisch nur knapp den gegnerischen Dreiangel und nur zwei Minuten später war Lenz schneller als sein Gegenspieler, umkurvte auch noch den Keeper, und schob die Kugel zum 4:2-Endstand in die Maschen. Bestnoten verdienten sich die Youngster Andreas Lenz, Patrick Richter und Claudio Fidomski, die die gegnerische Abwehr immer wieder durcheinander wirbelten. „Ab der 30. Minute wurde mit Herz und Leidenschaft gespielt“, schätzte Trainer Richter nach dem Schlusspfiff ein. Ärgerlich seien nur die völlig unnötigen Gegentore gewesen. (Von Marcus Alert) Die jungen Wilden treffen Endlich hat es geklappt. Der BSC holt vor leider nur 235 Zuschauern mit seinem 4:2-Sieg gegen den Lichterfelder FC Berlin endlich wieder einmal drei Punkte. Es war zwar kein Glamoursieg, aber vor allem die jungen Spieler haben sich in dieser Partie hervor getan. Allen voran Andreas Lenz, der nicht nur mit seinem Kampfgeist immer wieder das gegnerische Tor suchte, sondern es auch zweimal (81. und 89.) fand und traf. Doch so gut fing es gar nicht an. Schon in den ersten zehn Minuten hatten die Gäste zwei deutliche Chancen. In der 3.Minute schießen die Lichterfelder nach einem Doppelpass, allein vor Carly auflaufend, knapp übers Tor. Ähnlich die Situation in der 8.Minute. Wieder ist ein Lichterfelder, nach schnellem Spiel über das Mittelfeld, frei vorm Tor des BSC, schießt aber vorbei. In der 25.Minute hält Carly noch einen Schuss aus gut 12 Metern. Glück für Süd, denn hier kann es schon 0:2 stehen, was im Nachhinein vor allem den Gästecoach Peter Heinrich ärgerte. „Obwohl wir zu Beginn deutlich besser waren, vergeben wir glasklare Chancen, das ist indiskutabel“, so Heinrich in der anschließenden Pressekonferenz. So war die erste halbe Stunde wahrlich kein Freudentanz. Bis in der 30.Minute Steven Jahn im Gästestrafraum gefoult wurde und den Elfmeter selbst sicher zum 1:0 verwandelte. Langsam drehte Süd auf. In der 33.Minute trifft René Görisch nach einer Eingabe von Lenz nicht richtig und der Ball geht knapp am Tor vorbei. Nur sechs Minuten später gelingt es dann Patrick Richter das 2:0 zu schießen. Claudio Fidomski erkämpfte sich vorher den Ball, schießt ihn vors Tor und Richter macht ihn rein. So könnte es weiter gehen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff klärt Carly noch mal mit dem Fuß als ein Gegner allein vor dem Tor ist. Nach der Pause waren die Süd-Kicker wohl noch nicht ganz auf dem Platz als der Schiri das Spiel frei gab. Schon nach drei Minuten stand es nach einem Freistoß 2:1. Doch in der 51.Minute war die Chance auf das dritte Tor da. Fidomski spielt Richter in den Lauf und der wird im Strafraum gefoult. Strafstoß, doch Jahn vergibt diesmal. Aber die Brandenburger steckten nicht auf. Gerade die Jungen Spieler wie Richter, Fidomski, Becke, Jahn und Lenz wollten mehr. Und sie wurden belohnt. In der 81.Minute setzt sich Lenz, gewohnt kampfstark, durch und macht das 3:1. Nur eine Minute später wieder Lenz mit Torschuss, den der Gästetorwart nur zur Ecke lenken kann. Leider konnte daraus Lichterfelde einen schnellen Konter entwickeln, der sie mit dem 3:2 wieder heran brachte. Doch es sollte weiter gehen. Vergab René Görisch in der 86.Minute noch knapp mit seinem Schuss am Dreiangel vorbei den sicheren Sieg, so machte Lenz am Ende alles perfekt. Nach einem Schuss von Michael Grabow umspielte er gekonnt den Torwart und haut souverän zum 4:2 (89.) rein. Süd-Trainer Udo Richter appellierte in der anschließenden Pressekonferenz an die Spieler, sie mögen doch an sein Herz denken. Insgesamt war er nach der doch eher schlechteren ersten halben Stunde mit dem Spiel aber zufrieden. Besonders freute er sich, das die Spieler mit Herz und Leidenschaft gezeigt haben, was sie wollen und so verdient gewonnen haben. Nun gilt es im nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag gegen die TSG Neustrelitz an diese Leistung anzuknüpfen. BSC Süd: Robin Carly, David Hahn, Robert Scholl, Tom Mauersberger (87. Maik Neumann), Marko Görisch, Claudio Fidomski (70. Michael Grabow), Andreas Lenz, René Görisch, Steven Jahn, Marinko Becke, Patrick Richter Foto: Andreas Lenz nicht nur kampfstark, hier gegen den Lichterfelder Erdogan Tayfun, sondern auch treffsicher. Gegen den LFC Berlin schoss er am Samstag 2 Tore.