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Landespokal 1. Runde

BSC Rathenow - BSC Süd 2:1 (1:1) BSC Süd 05 blamiert sich vor Landesligisten bis auf die Knochen Der Oberligist BSC Süd 05 ist sang- und klanglos in der 1. Runde des Landespokals ausgeschieden. Die Truppe von Trainer Udo Richter unterlag Freitagabend nach ganz schwacher Leistung dem Landesligisten BSC Rathenow mit 1:2 (1:1). „So einen Mist hab ich noch nie gesehen“, schimpfte der Trainer Udo Richter unmittelbar nach dem Abpfiff. Er weiter: „Mit solcher Spielweise bin ich nicht einverstanden, dazu fällt mir nichts mehr ein.“ Eine Blamage, die dem Oberligisten wohl, auch angesichts der eh schon mageren Leistungen in der Oberliga, sicher noch lange nachhängen wird. Aber nicht nur der Trainer war wütend und enttäuscht, auch die mehr als 50 Havelstädter Fans verstanden die Welt an diesem Freitagabend nicht mehr. Dabei fing es eigentlich ganz gut an. Die Brandenburger spielten überlegen auf und so war es logische Konsequenz, das in der 15.Minute nach einem Freistoß von Marcel Hegert das Leder im Rathenower Tor landete. Das hätte eigentlich Sicherheit geben müssen. Doch der Oberligist strahlte nur bei Standards ein wenig Gefahr aus und das Spiel blätscherte eher wie die ausgetrocknete Havel vor sich hin. In der 30.Minute hatte René Görisch nach einem Freistoß noch mal das Leder auf dem Fuß, zog aber knapp über die Latte. Und es kam was kommen musste. Als in 34.Minute der Ball nicht geklärt werden konnte und ein Rathenower zu Fall kam, erfolgte der Elfmeterpfiff und wenig später stand es 1:1. Als dann Grabow in der 41.Minute eine Eingabe von René Görisch noch verpasste und am Langen Pfosten vorbei jagte, war der Halbzeitstand klar. Mit 1:1 ging´s in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit machten die Brandenburger wieder mehr das Spiel. In der 50.Minute hatte Hegert bei einem Kopfball nach Eingabe von René Görisch die Chance zur 1:2-Führung, zog aber daneben. So ging es dann auch blamabel, mit Unsicherheiten und Pech weiter. Marko Görisch verschoss in der 61.Minute dazu noch einen Freistoß. Für Patrick Richter wurde in der 64.Minute der in der letzten Woche zum Kader gestoßene Ajban Feta eingewechselt, der dem Spiel aber auch keine Wendung mehr geben konnte. Die Rathenower Gastgeber waren eigentlich stehend k.o. und die Oberligisten hätten immer noch das Spiel drehen können, aber dazu fehlte anscheinend jedwede Motivation. Und als Keeper Robin Carly in der 84.Minute im Trubel vor seinem Kasten dem Gegner das Leder auch noch vor die Füße spielte, ließ sich der Landesligist diese Chance nicht nehmen und erzielte den umjubelten Siegtreffer zum 2:1. Damit hat sich der BSC gleich in der ersten Runde des Landespokals ins Aus gespielt und muss nun alles daran setzen, diesen schwarzen Tag vergessen zu machen. Das sollte am Sonntag, den 11.09.2011, im nächsten Oberligaspiel gegen Altlüdersdorf dann wieder das Ziel sein. Gegen das „Gallische Dorf“ wird im Sport- und Gemeindezentrum um 14 Uhr angepfiffen. Brandenburger SC Süd: Robin Carly - David Hahn, Philipp Kulecki, Marko Görisch, Daniel Meyer, Michael Grabow, Marcel Hegert, Tom Mauersberger, René Görisch, Patrick Richter (64.Aljban Feta), Marinko Becke MAZ-Bericht vom 03.09 FUSSBALL: Bis auf die Knochen in Rathenow blamiert BSC Süd 05 fliegt aus dem Pokal RATHENOW - Der Oberligist BSC Süd 05 ist sang- und klanglos in der 1. Runde des Landespokals auseschieden. Die Truppe von Trainer Udo Richter unterlag gestern Abend nach ganz schwacher Leistung dem Landesligisten BSC Rathenow mit 1:2 (1:1). „Das war ein saumäßiger Auftritt“, schätzte Manschaftsleiter Dieter Seewald nah dem Abpfiff ein. Keiner habe sich aufgebäumt und niemand sei in der Lage gewesen das Spiel an sich zu reißen. Um gegen hinten drin stehende Gastgeber zu gewinnen, habe man einfach zu wenig gemacht. Dabei fing es ganz gut an. Denn in Minute 15 fand ein von Hegert getretener Freistoß – vorbei an Freund und Feind – den Weg ins gegnerische Tor. Das hätte eigentlich Sicherheit geben müssen. Doch der Oberligist strahlte nur bei Standards ein wenig Gefahr aus. Als in Minute 34 der Ball nicht geklärt werden konnte und ein Rathenower zu Fall kam, erfolte der Elfmeterpfiff und wenig später stand es 1:1. In Halbzeit zwei wirkten die Gäste etwas bemühter In Minute 64 brachte der Trainer den albanischen Neuzugang Feta, der dem Spiel aber auch keine Wendung mehr geben konnte. Rathenow war eigentlich stehend k.o.. Doch als Keeper Carly in Minute 84 dem Gegner das Leder vor die Füße spielte, ließ sich der Gastgeber diese Chance nicht nehmen und erzielte den umjubelten Siegtreffer. (ale)

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